Als die beiden Gründer von COGNIGY.AI im Jahr 2016 mit einem Gründerstipendium der Vaillant-Group im Gepäck in den STARTPLATZ in Düsseldorf kamen, ahnte noch keiner, welche Entwicklung dieses Start-up in der Folge nehmen sollte. Denn bereits ein Jahr später verfügte das Start-up aus dem KI-Bereich über 14 Mitarbeiter und wurde von einem Investor mit einem Betrag im zweistelligen Millionenbereich gefördert. Und das keinesfalls zu Unrecht, denn das Unternehmen hat eine künstliche Intelligenz entwickelt, die aus Kundenanfragen deren Wünsche ableiten soll.

Die KI versteht sowohl geschriebene als auch gesprochene Texte und kann nachvollziehen, was ein Kunde sagt oder fragt und liefert diesem sogar die passende Antwort. Fragt ein Kunde beispielsweise einen Sprachassistenten oder einen Chat-Bot nach dem Produkt eines Herstellers, so gibt die KI diesem Kunden die Antwort auf dessen Frage. Die Möglichkeiten reichen sogar soweit, dass die künstliche Intelligenz dazu in der Lage ist, die Antworten eines Roboters zu steuern, welcher die Kunden in einem Geschäft berät. Somit bietet das COGNIGY-System den Nutzern vielfältige Möglichkeiten, auch was die zukünftige Beratung von Kunden in einem lokalen Geschäft vor Ort betrifft.

Diese Möglichkeiten werden bereits heute von einigen Firmen wie Oetker oder Henkel genutzt, denen das Unternehmen den humanoiden Roboter „Pepper“ bereitgestellt hat, welcher sich bei diesen bereits im Einsatz befinden.

Was die Zukunftspläne des Start-ups betrifft, so lassen diese auf ein baldiges rasantes Wachstum schließen. So will COGNIGY in die USA expandieren, was zugleich einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen zur Folge haben soll. Diese Expansion ist vor allem deshalb so wichtig, da in den USA viele der Big-Player aus dem IT-Sektor zu finden sind. Da auch bei diesen das Thema künstliche Intelligenz momentan höchste Priorität besitzt, wäre es wegen der guten Ansätze der KI von COGNIGY fast fahrlässig, diesen Schritt über den großen Teich nicht zu wagen und das dortige Potenzial zu erschließen.